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Martingale vs D'Alembert: 200.000 simulierte Roulette-Sessions

Martingale und D'Alembert mit echten Zahlen verglichen: jeweils 100.000 simulierte Sessions an einem Kessel mit einer einzigen Null. Gewinnraten, wie oft das Kapital aufgebraucht wird, schlechteste Sessions und warum keines von beiden den Hausvorteil schlägt.

Die beiden Systeme kurz erklärt

Martingale: Die Martingale verdoppelt den Einsatz nach jedem Verlust und setzt ihn nach jedem Gewinn wieder auf den Starteinsatz zurück. Der Gedanke dahinter: Ein einziger Gewinn holt alle Verluste der Serie zurück und legt noch eine Einheit Gewinn obendrauf.

D'Alembert: Das D'Alembert-System erhöht den Einsatz nach einem Verlust um eine Grundeinheit und senkt ihn nach einem Gewinn um eine, ohne je unter die Grundeinheit zu fallen. Es ist eine viel sanftere Treppe als die Verdopplungssysteme.

Die Zahlen im direkten Vergleich

Jeweils 100.000 simulierte Sessions, derselbe Kessel, dasselbe Startkapital von 500 Punkten, derselbe Grundeinsatz von 5.
MartingaleD'Alembert
Sessions im Plus49,2 %54,6 %
Sessions mit aufgebrauchtem Kapital50,1 %30,4 %
Durchschnittliches Ergebnis pro Session-31,1 Punkte-63,4 Punkte
Typisches Ergebnis (Median)-185 Punkte+50 Punkte
Schlechteste beobachtete Session-500 Punkte-500 Punkte
Durchschnittlicher Gesamteinsatz1.159,7 Punkte2.318,1 Punkte
Vom Hausvorteil vorhergesagter Verlust31,3 Punkte62,7 Punkte
Martingale vs D'Alembert über 200.000 Sessions Die Martingale beendete 49,2 % der Sessions im Plus und brauchte in 50,1 % das Kapital auf, mit einem Durchschnitt von -31,1 Punkten und einer schlechtesten Session von -500 Punkten. Das D'Alembert-System beendete 54,6 % im Plus, brauchte in 30,4 % das Kapital auf, im Schnitt -63,4 Punkte, schlechteste -500 Punkte. Martingale D'Alembert Im Plus 49,2 % 54,6 % Kapital aufgebraucht 50,1 % 30,4 % Durchschnitt, Punkte -31,1 -63,4 Schlechteste Session, Punkte -500 -500 Raten als Anteile von jeweils 100.000 Sessions; Punktbalken zeigen die Größe, das Vorzeichen steht im Label.
Der Vergleich in einer Grafik: wie oft jedes System im Plus landet oder das Kapital aufbraucht und was die durchschnittliche und die schlechteste Session in Punkten kosten.

Das ehrliche Fazit

Keines der beiden Systeme schlägt den Hausvorteil, und die Tabelle zeigt das gleich zweimal. Der durchschnittliche Verlust jedes Systems steht direkt neben dem Verlust, den der Hausvorteil aus seinem eigenen Einsatz vorhersagt (31,3 Punkte für die Martingale, 62,7 Punkte für D'Alembert): Der Kessel nahm sich seine 1 von 37 von allem, was jedes System einsetzte, nicht mehr und nicht weniger.

Was sich tatsächlich unterscheidet, ist die Form des Risikos. Das D'Alembert-System landete häufiger im Plus (54,6 % gegenüber 49,2 %). Die Martingale brauchte häufiger ihr Spielkapital auf (50,1 % gegenüber 30,4 %). Die Martingale verlor im Schnitt weniger (-31,1 Punkte gegenüber -63,4 Punkten), vor allem, weil sie insgesamt weniger einsetzte. Sich zwischen beiden zu entscheiden heißt zu entscheiden, welche Art von schlechtem Tag dir lieber ist, nicht, welches gewinnt.

Häufige Fragen

Was ist besser, Martingale oder D'Alembert?

Keines, wenn man den Erwartungswert nimmt: Beide erzielten im Schnitt einen Verlust, der zum Hausvorteil auf den jeweiligen Einsatz passt (-31,1 Punkte gegenüber -63,4 Punkten pro Session). Sie unterscheiden sich in der Form des Risikos. Das D'Alembert-System landete häufiger im Plus (54,6 % gegenüber 49,2 %), während die Martingale häufiger das Kapital aufbrauchte (50,1 % gegenüber 30,4 %). Wähle, wenn überhaupt, danach, welchen schlechten Tag du lieber hättest.

Kann ich zwei Systeme kombinieren, um den Kessel zu schlagen?

Nein. Jede Mischung aus zwei Systemen ist immer noch eine Folge von Wetten an einem Kessel, der 1 von 37 eingesetzten Punkten behält. Die Kombination verändert also die Form deiner Ergebnisse, nie ihren langfristigen Durchschnitt. Genau das zeigen unsere Zahlen im direkten Vergleich für jedes einzelne System.

Teste beide selbst

Im Lab, dem Testlabor der App, kannst du jedes der beiden Systeme mit deinem eigenen Budget, Grundeinsatz und deiner Rundenzahl laufen lassen, mit virtuellen Punkten. Sieh dir den schlechten Tag jedes Systems selbst an, statt uns einfach zu glauben.

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